14. August 2019

Fahrradscheinwerfer: Büchel Vancouver Pro vs. Vancouver

Meine Büchel Vancouver Akku Beleuchtung wird nun ersetzt. Ich habe dazu nun die entsprechende Pro Version von Büchel am Lenker. Büchel Vancouver Pro mit 70 Lux und Automatikmodus.
Der Grund für das Upgrade ist meine schwächelnde Frontleuchte. Der Akku hatte kaum den Arbeitsweg durchgehalten. Damit meine ich: Kurz vor dem Ziel leuchtet bereits die Warnleuchte. Die Vancouver Pro ist mit ca. 20 Euro jedoch recht preiswert. Ursprünglich wollte ich eher bei Cateye schauen. Allerdings sind die Leuchten dort doch insgesamt recht Kostenintensiv.
Aus diesem Grund gebe ich der Büchel Leuchte eine Chance, auch weil ich mit dem Vorgänger nicht unzufrieden war.
Zur Laufzeit kann ich zumindest schonmal so viel sagen, dass die Leuchte auf höchster Stufe (70 Lux) ca. 3h bei mir im Test durchgehalten hat (damit etwa 30 min länger als Büchel angegeben hat). Ich hoffe jedoch, dass der Automatik-Modus etwas mehr Laufzeit bietet. Das schöne ist, dass der Halter am Lenker kompatibel ist, so muss ich das nicht mal umbauen bzw. habe einen zweiten Halter für ein anderes Fahrrad. In den nächsten Wochen werde ich die Vancouver Pro ausführlich im Alltag testen.

22. Juli 2019

Upgrade: Ergon GP2-L Griffe ... endlich!

Nun war es soweit. Im Juli habe ich mich durchgerungen neue Griffe zu kaufen. Es sind die GP2-Griffe von Ergon in Größe L geworden. Die Griffe wirken wirklich wertig. Die Original Tern Griffe waren in der Zwischenzeit auch irgendwas zw. verschlissen und klebrig... Es hat keinen wirklichen Spaß mehr gemacht. Außerdem wollte ich eine Möglichkeit zum umgreifen haben. Die Griffe von Ergon hatte ich schon länger im Auge. Ich muss sie nach einer ersten kleinen Testrunde noch nachjustieren, aber sie fühlen sich sehr wertig an.

29. April 2019

1 Jahres Fazit: Pendeln mit dem Faltrad

Mein Expirement geht nun schon seit einem Jahr. Ich nutze das Faltrad zwar nicht mehr täglich, aber immerhin ca. 3 mal die Woche für den Weg zur Arbeit. In der Zeit bin ich etwa 1720 Kilometer gefahren. Leider wurde das Tern Link N8 ca. 2 Monate durch eine defekte Gabel außer Gefecht gesetzt. Die Bestellung vom Ersatzteil und den Termin zur Montage zu bekommen war sehr Zeitintensiv. Sonst hätte ich wohl die 2000-Kilometermarke geknackt.
Eine Kette, eine V-Brake (inkl. Bremsbeläge) und eine Klingel mussten getauscht werden.
Das Fahren in der Bahn (S-Bahn Berlin oder DB Regionalexpress) war eigentlich immer stressfrei möglich.
Außerdem spare ich mir die extra BVG-Fahrradtickets, also für das ABC-Gesamtnetz im Monat immerhin 13,30 EUR. Zitat BVG: "Falträder, die komplett zusammengeklappt sind, gelten als Handgepäck und können unentgeltlich mitgenommen werden."
Ich hatte hier auch nie Probleme bei einer Fahrkartenkontrolle.
D.h. theoretisch refinanziert sich das Faltrad durch die Ersparniss bei der Bahn von selbst.

Dies waren für mich die Hauptgründe für den Kauf eines Faltrades. Ich wollte Stressfrei und ohne extra Bahnticket eine Kombination aus Fahrrad und Bahnverkehr. Mit einem 28-Zoll-Fahrrad kam es in der Vergangenheit in Stoßzeiten öfter zu Diskussionen mit anderen Fahrgästen.

Positiv überrascht bin ich von den Schwalbe Kojak Reifen. Diese rollen - bei entrepsrechendem Druck - wirklich sehr gut. Ich werde dennoch demnächst auf Schwalbe Marathon GT 365 oder auf Schwalbe Big Apple wechseln.
An den vorderen V-Brakes musste ich in den ersten Wochen viel rumtüfteln bis diese korrekt liefen bzw bremsten. Irgendwie wurde bei der Erstmontage der vorderen Bremszüge sehr ungünstig verlegt, so dass diese beim Falten des Steuerrohrs irgendwie verzogen wurden.
Etwas kritisch sehe ich den Verschleiß und die in meinen Augen relativ häufigen Defekte für die relativ geringe Laufleistung.
Ich werde das Faltrad weiter nutzen und habe noch weitere Veränderungen im Sinn. Vermutlich werden demnächst neue Griffe (vllt. Ergon GP2) und evtl. neue Pedale (SPD-Klickpedale) montiert.